Über stefanbraun

Stefan Braun, geboren in Solothurn (Schweiz), ist Dipl.-Ing. für Medien und Dipl.-Sachverständiger (BWA). Er studierte an der Hochschule der Medien in Stuttgart sowie an der Europäischen BWA Hochschule für Wirtschaft und Management in St. Gallen / Schweiz. Er ist Medieningenieur, Druckvorlagenhersteller (Mediengestalter), Verleger, Herausgeber, Journalist und Autor. Stefan Braun arbeitet heute als Medienexperte, Kommunikationsspezialist und Sachverständiger für Medienproduktion und Mediendesign in Frankfurt am Main. Er ist Autor zahlreicher Buch- und Fachveröffentlichungen und vertritt als Delegierter der „Berufsgruppe Verleger“ die Rechte und Interessen der außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder der Verwertungsgesellschaft GEMA. Bei den IHKs Frankfurt am Main und Offenbach ist er Mitglied in den Prüfungsausschüssen für Mediengestalter. Aktuelle Buchveröffentlichung: „Technikjournalismus“ (UVK Verlag, Konstanz). Stefan Braun, born in Solothurn (Switzerland), has a Media Engineering Degree and has a second degree in the “Authorized Expert” programme (Dipl.-Sachverständiger BWA). He studied at the University for Applied Science for media in Stuttgart, Germany and at the European Business School of Economics and Management in St. Gallen, Switzerland. He is a media engineer, reproduction photographer (media designer), artwork manufacturer, publisher, editor, journalist and author. Stefan Braun now works as a media expert, communications specialist, surveyor in media production and media design in Frankfurt am Main. He is the author of numerous publications and a professionally qualified delegate representative for music publishers concerning the rights and interests of the extraordinary and affiliated members of the collecting society GEMA. In the chambers of commerce and industry in Frankfurt am Main and Offenbach, he is a member of the Audit Committees for media designers. Recent Book Publication: “Technical Journalism” (UVK Verlag, Konstanz, Germany).

Bildforensik: Kamera-Original, Bearbeitung, Manipulation oder Fälschung?


Die digitale Bildforensik widmet sich als Teildisziplin der digitalen Multimediaforensik einer Untersuchung der Authentizität digitaler Bilder. Dabei werden u. a. Anhaltspunkte in der Kriminalistik ermittelt. Methoden der Bildforensik können nicht die semantische Frage beantworten, ob es sich bei einem Bild um eine Bearbeitung, eine Manipulation oder eine Fälschung handelt.

Die Verfahren der digitalen Bildforensik zählen zu den sog. „blinden“ Verfahren, da i.d.R. ein Originalbild nicht vorhanden ist und Rückschlüsse nur aus bestehendem Bildmaterial gezogen werden können. Objektiv kann lediglich festgestellt werden, ob ein Bild in irgendeiner Weise bearbeitet wurde. Es ist deshalb zunächst zu definieren, was unter einer Manipulation verstanden werden kann bzw. soll.

Welche inhaltsverändernden Operationen sind erlaubt, welche nicht? Werden Bilder oder Videos in einem Gerichtsverfahren als Beweismittel vorgelegt, ist als klassische Schutzbehauptung die Argumentation einer Manipulation zu erwarten. Konkrete ent- oder belastende Fakten werden oft nicht mitgeliefert.
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Der Raubkopie einen Schritt voraus

Verhaltensabhängige Betrachtungen bei PiraterieabsichtenDer Raubkopie einen Schritt voraus
Autor: Dr. Stefan K. Braun, (S. 401-421)

Wissenschaft und Forschung 2017 (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge zur Forschung)
Sammelband mit wirtschaftswissenschaftflichen Beiträgen
Deutsch und Englisch
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Audioproduktion: Mischen oder Mastern?


Während das dem „Mastern“ vorgelagerte „Mischen“ ein Zusammenfügen mehrerer Sounddateien („Spuren“) in eine einzige digitale Datei unter höchstmöglicher Detailgenauigkeit der Tonaufnahme meint, beschreibt das nachgelagerte „Mastern“ („Mastering“) das Verbessern und Verfeinern der Aufnahme im final gemischten Stereo-Endsummensignal. Eine Mastering-Anforderung, d. h. die Vorgaben, wie ein Klangbild nach dem Mischen verändert bzw. verbessert werden soll, muss vor Beginn eines Mastering definiert werden. Welche Art von Mastering wird nach einem finalen Mix jedoch benötigt?
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Spracherkennung vs. Sprecheridentifikation


Die forensische Phonetik beschäftigt sich mit gesprochener Sprache und wendet phonetisches Wissen auf die Untersuchung von sprechertypischen Stimm- und Sprecheigenschaften eines Täters oder einer Situation an. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Diese reichen von einem Erpresseranruf bis hin zu Sprechererkennungen in Medienproduktionen (z. B. welcher Sprecher ist in einer bestimmten Synchronsequenz zu hören). Bis heute ist es praktisch unmöglich, ein Spracherkennungssystem zu verwirklichen, welches das Sprach- bzw. Sprechererkennungsproblem allgemein löst.

Spracherkennungssysteme sind deshalb stets für spezielle Anwendungsfälle oder Szenarien konzipiert. Einfacher zu lösen ist das Spracherkennungsproblem in Spezialfällen wie einzeln gesprochener Wörter, kleinem Vokabular und sprecherabhängiger Spracherkennung.
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Angemessener Lizenzpreis eines Filmausschnitts im Internet


Wird ein Filmausschnitt unberechtigt bearbeitet und – u. U. unter Weglassung des Urhebervermerks – veröffentlicht, stellt sich im Nachinein die Frage eines angemessenen Lizenzpreises. Steht der Filmausschnitt in einem werbefinanzierten Umfeld, z. B. durch vorgeschaltete VideoAdds (Videonzeigen) im Pre-Roll, Post-Roll oder Bannerwerbungen auf der Webseite, findet eine Monetarisierung der Werke statt, die normalerweise von einer reinen (werbefreien) Nutzungslizenz nicht abgedeckt ist.
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Angemessener Lizenzpreis eines Filmausschnitts im Rundfunk


Die Verwendung einzelner Filmausschnitte in anderen Filmproduktionen und Sendungen wird als „Clip Licence Agreement“ bzw. „Schnipselrecht“ bezeichnet. Es handelt sich hierbei in der Regel um kleine, zusammenhängende Filmsequenzen aus einem Film. Sie dienen zur Illustration und Dokumentation als dramaturgisches bzw. die Authentizität unterstreichendes Stilmittel oder u. a. für die Herstellung von Trailern. Wird ein Filmausschnitt unberechtigt bearbeitet und – u. U. unter Weglassung des Urhebervermerks – veröffentlicht, stellt sich im Nachhinein die Frage eines angemessenen Lizenzpreises.
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Corporate Website: Webdesign-Leistungen in WordPress


WordPress ist ein freies Weblog Publishing System, das auf die häufige Veröffentlichung von Artikeln und entsprechend häufige Aktualisierung einer Webseite (Texte und Bilder) zugeschnitten ist. Die Applikation erlaubt das schnelle und einfache Erstellen und Publizieren von Beiträgen. Jeder Beitrag kann einer oder mehrerer frei erstellbarer Kategorien zugewiesen werden. Die entsprechenden Navigationselemente werden automatisch erzeugt. Dabei arbeitet WordPress mit den anerkannten Webstandards und trennt konsequent Inhalt und Layout, ohne sich um die Einhaltung von Standards kümmern zu müssen.

Aussehen und Funktionsumfang kann selbst bestimmt werden. Seiten werden hierarchisch verwaltet. Ebenso kann WordPress als Content Management System (CMS) oder Dokumentationstool betrieben werden.
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Google AdWords: Das Prinzip von Relevanz und Conversion

Google AdWords ist mehr als nur ein Setzen von Keywords und Metadaten. Oft sind für Anwender Systematik und Bedeutung von Klickraten, Relevanzen, Conversion-Rates und ständig wechselnden Algorithmen nur schwer zu verstehen. Google AdWords ist ein Instrument zur Anzeigenschaltung, bei dem es ausschließlich um die Qualität von Anzeigen und Suchbegriffen geht. Diese Qualität nennt Google Relevanz. Sind organische Webseiten, also Webseiten, die auf einem Server gehostet werden, relevant, werden sie in der Google-Suche ganz vorne platziert. Die relevantesten Anzeigen erscheinen auf Werbeplätzen ganz oben.

Die Relevanz wird aus den Beteiligten „User“, „Advertiser“ und „Publisher“ gebildet. Der User (Nutzer) ist dabei derjenige, der eine Google-Suche benutzt, um eine Information zu erhalten. Weiterlesen

Arbeitsphasen und Vergütungsanteile einer Website-Konzeption


Design im Internet entwickelte sich zu einer eigenen Disziplin der Mediengestaltung. Modernes Webdesign wird bestimmt von Usabilitynutzen, responsiven Umsetzungen und funktionellem Social Media. Umgangssprachlich wird von Screendesign oder Webdesign gesprochen und meint damit die klassische „Homepage“, die Website-Konzeption. Die Verwendung unterschiedlicher Terminologien zwischen Designer und Auftraggeber führen nicht selten zu Kommunikationsfehlern in der Zielbestimmung und -umsetzung einer Website.

Kommt es zwischen den Beteiligten zum Streit, wirft der Konflikt regelmäßig viele Fragen auf. Was genau wurde geschuldet und warum konnten bestimmte Aufgabenstellungen nicht zu Ende geführt werden? Wie sind die fertig gestellten Webseitenanteile letztendlich zu vergüten? Wurden Vereinbarungen mündlich oder schriftlich getroffen? Wurden Freigabeerklärungen abgegeben?
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Stockfotografie: Hochwertige Aufnahmen mit künstlerischem Anspruch nach Preisliste?


Stockfotos (auf „Lager“ gelegte Bilder), auch Agenturfotografie genannt, sind Fotografien, die, durch Erwerb einer Nutzungslizenz, zum Verkauf angeboten werden, bevor ein Käufer daran interessiert ist. Sie sind i.d.R. zweckungebunden für einen universalen Einsatz hergestellt und ausgewählt. Sie unterscheiden sich wesentlich von Auftragsfotos, bei denen ein Kunde den Fotografen beauftragt, ein bestimmtes Motiv fotografisch umzusetzen.

Welche Kriterien gelten für Stockfotografien, um deren künstlerischen Anspruch festzustellen? Für eine bestimmte Bildaussage spielen eine Reihe von Gestaltungskriterien und Kompositionsschemata eine Rolle, u. a. der fotografische Moment der Aufnahme, Spannung, Rhythmus, Ruhe, Statik, Dynamik, Raum und Flächen u.v.a.m.
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