21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik e. V.


Termin Details


Kriminalität im Wandel – Eskalation und neue Brennpunkte
Kriminalistische Wissenschaft und Praxis für Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Justiz

Kriminalität verändert sich. Sie wird komplexer, internationaler und
technologischer – und stellt Ermittlungsbehörden, Justiz und
Wissenschaft vor immer neue Herausforderungen.

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK)
bringt vom 18. bis 20. Oktober 2026 in Wien führende Expertinnen und
Experten aus Kriminalistik, Kriminalpsychologie, Kriminaltechnik,
Sicherheitsforschung und Justiz zusammen.

Drei Tage lang werden aktuelle Entwicklungen und neue Brennpunkte
vorgetragen und wissenschaftlich eingeordnet:
von Gefährlichkeitsprognosen bei psychisch erkrankten Straftäterinnen
und Straftätern, über den Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS)
zwischen Sabotage, Terror und hybriden Bedrohungen, bis hin zu
Künstlicher Intelligenz in der Kriminalistik, neuen Entwicklungen in der
Kriminaltechnik, digitalen Beweismitteln und den kriminalistischen
Herausforderungen rund um Suchtmittel und neue psychoaktive Substanzen.

Auch weitere hochaktuelle Themen finden ihren Platz – etwa Cybercrime
und Kryptowährungen, digitale Radikalisierung und neue Gewaltphänomene,
Bankomatsprengungen und mobile Tätergruppierungen im europäischen
Kontext, Cold Cases und moderne kriminalanalytische Verfahren,
Todesermittlungen im Spannungsfeld zwischen Suizid, Fremdverschulden und
institutioneller Neutralität, Aussagepsychologie und Fehlbeurteilungen
im Strafverfahren, Gewalt gegen Einsatzkräfte und psychische Belastungen
im Ermittlungsdienst sowie VR und Simulation in der Kriminalistik.

Die Tagung versteht sich als Forum für kriminalistische Wissenschaft und
Praxis – für Polizei, Sicherheitsbehörden, Justiz, Forschung und
Ausbildung.